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Wanderung um Kloster LLuc

Die leichte Wanderung beginnt im Santuari de Lluc direkt neben dem Souvenirladen des Klosters. Hier befindet sich hinter einem Holztor eine schmale Fahrbahn. Diese führt nach etwa 200 Metern zu einer Weggabelung, bei der links abgebogen wird. An dieser Stelle steht auch eine große Tafel „Paratge natural de la Serra de Tramuntana“.

Auf dieser wird über die acht Wanderrouten auf dem Gebiet der öffentlichen Fincas Es Menut und Binifaldó informiert. Auch eine Karte der Wanderwege ist vorhanden. Die heutige Tour wird größtenteils auf der Route „Nr. 1, Volta a sa Moleta de Binifaldó“ verlaufen.
Man passiert zunächst einen Mauerdurchlass und gelangt zu einem Fussballplatz, der längs gequert und dann links wieder verlassen wird. Bei einer gleich folgenden Holzbrücke folgt der Wanderer geradeaus der Beschilderung „Nr. 1, Volta de sa Moleta, Nr. 2, Es Puig Tomir, Nr.3, Camí Vell de Lluc“.

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Eine breite Piste führt nun durch ein schmales Tal. Auf der linken Seite sind bizarre Felsformationen zu sehen, die im Lauf von Jahrmillionen durch Korrosion entstanden sind. Die bekannteste von ihnen ist „Es Camel“ (das Kamel). Rechts befindet sich der Picknick- und Zeltplatz „Areà recreativa de Marjanor“ und ein außergewöhnlich großer Zedernwald.

Nachdem man riesige Fels­brocken passiert hat, steigt die Piste in Kehren steil an. Der Wanderer gelangt dann zu einem Tor mit einer Holzleiter und biegt dort links (Beschilderung) auf die Landstraße Ma-10 ein und verlässt diese wenig später rechts bei Kilometerstein 17,4. Hier befindet sich auch ein Begrüßungsschild der Finques públiques de Menut i Binifaldó.

Man folgt nun der Beschilderung und gelangt auf einer Fahrbahn zu einem restaurierten Kalk­ofen und zu einer Tafel, auf der über die Arbeitsweise der Kalkbrenner informiert wird. Rechts verweist ein Schild „Creu de Menut“ auf ein Steinkreuz, das sich 20 Meter entfernt befindet und das in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet worden ist.

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Rund 30 Minuten nach Tourstart wird die Finca pública Es Menut mit ihrem Wehrturm erreicht. Das Anwesen wurde von den Mauren während ihrer Herrschaft gegründet. Nach der Eroberung durch König Jaume I. im Jahr 1229 ging die Possessió in den Besitz des Templerordens über. Heute unterhält das Umweltministerium der Balearen hier eine Baumschule, in der Jungpflanzen gezüchtet und Samen von endemischen Pflanzen gesammelt werden.

Weiter geht es auf der Fahrbahn (Pfostenpfeil, Schild „Binifaldó“). Bald sind rechts Tafeln zu sehen, auf denen über eine neu angelegte „Ausflugsroute“ informiert wird. An dieser Stelle wird man auf dem Rückweg wieder ankommen.
Schließlich ist der Coll des Vent erreicht. Blickt man hier zurück, bietet sich eine imposante Aussicht auf die Berge Puig Caragoler des Guix, Puig de n’ Alí, Es Frontó, Massanella, Puig d’en Galileu, Puig Major, die Serra de na Rius und die beiden Gipfel Castellots, die oberhalb des Torrent de Pareis gelegen sind.

Von dem Coll führt die Straße wieder abwärts. Dabei hat der Wanderer immer wieder einen famosen Ausblick auf den Puig Roig und den Caragoler de Femenia. Schließlich wird in rund einer Viertelstunde die Finca Binifaldó erreicht. Hier fallen große Ulmen auf, von denen kurioserweise einige sowohl nach Norden als auch nach Süden gekrümmt sind.
Auch dieses Anwesen wurde einst von den Mauren errichtet. Ab 1682 waren die Gehöfte Es Menut, Binifaldó und Ca s’ Amitger über 200 Jahre im Besitz des Klosters Lluc. 1897 gingen sie in Staatseigentum über. Heute ist in Binifaldó ein Schulungszentrum untergebracht, in dem Kinder und Jugendliche Umweltunterricht erhalten.